Was meinen wir eigentlich, wenn wir von einem „höheren Wesen“ sprechen? Steckt da ein Gottesbild hinter? Und warum ist dieses „höhere Wesen“ so attraktiv? Antworten und was Paulus, einer der brillantesten Köpfe seiner Zeit dazu zu sagen hat, liefert P. Manfred Hösl SJ in Teil II seiner diesjährigen Sommerpredigten unter dem Titel „Paulus in Athen“.
In der uralten Kulturmetropole Athen stößt Paulus auf einen Altar mit der Aufschrift „Dem unbekannten Gott“. Unbekannt? Was meint das? Ein Wesen, das wir uns nach unseren Vorstellungen zusammenbauen, gespeist aus unseren eigenen Vorstellungen und gemischt aus verschiedensten religiösen Traditionen unseres persönlichen Glaubens?
Paulus sieht das anders. Er setzt diesem diffusen Gottesbild eine klare Alternative entgegen: Gott ist kein Produkt menschlicher Wünsche, kein fernes, anonymes Prinzip. Er ist der Schöpfer, der uns zugleich näher ist als unsere eigene Haut. „In ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir.“ Und dieser souveräne Gott ist zugleich der liebende Vater, den Jesus verkündet.
Warum wir diesem Gott glauben können und was Paulus den Menschen von heute zu sagen hat, erfahren Sie in der Predigt zum Nachhören. Hören Sie rein und entdecken Sie, warum der christliche Glaube mehr zu bieten hat als ein unverbindliches „höheres Wesen“.