Was entsteht, wenn Frauen gemeinsam Raum bekommen, kreativ zu werden – ohne Leistungsdruck und ohne feste Vorgaben? Im „Offenen Atelier“ konnten Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte an vier Terminen malen, gestalten, ausprobieren und neue Seiten an sich entdecken.
Das von Kimberly Mareen konzipierte und mit Unterstützung des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) durchgeführte Projekt stellte die Freude am kreativen Tun und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit in den Mittelpunkt. Jede Teilnehmerin konnte selbst entscheiden, was sie gestalten und welche Materialien und Techniken sie ausprobieren wollte. So entstanden ganz unterschiedliche und persönliche Werke.
Das Atelier war dabei mehr als ein Ort zum Malen: Es bot eine Auszeit vom Alltag, Raum für Begegnung und die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten und Ideen zu entdecken. Eine Teilnehmerin beschreibt ihre Erfahrung so: „Es war eine besondere ‚Auszeit‘, die nur für mich war.“
Die Bilder sind jetzt in St. Canisius zu sehen
Ein Teil der entstandenen Bilder wird auch über das Atelier hinaus sichtbar: Bis zum Sommerfest des JRS am 6. September werden zehn Bilder in unserer Kirche ausgestellt.
Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich von den unterschiedlichen Bildern, Ideen und Perspektiven inspirieren. Vielleicht bekommen Sie selbst Lust, zum Pinsel zu greifen und Ihrer Kreativität Raum zu geben.
Ein herzlicher Dank gilt der Christiane Paul und Gabriele Mayr Stiftung für die großzügige Unterstützung, die dieses Projekt ermöglicht hat.





