Grillen, Boule und echte Begegnungen

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) hat zu einem gemeinsamen Nachmittag eingeladen – auf dem Vorplatz der Kirche St. Canisius, bei bestem Sommerwetter. Mehr als 60 Menschen sind gekommen. Das Programm: Grillen und Boule spielen.

Klingt einfach – und das war es auch. Aber genau darin lag die Stärke des Nachmittags. Ehrenamtliche und Geflüchtete haben zusammen gegessen, gespielt und geredet. Die Atmosphäre war locker und herzlich. Zwischen dem Duft vom Grill und dem Klacken der Boule-Kugeln sind echte Gespräche entstanden – auf Deutsch, Englisch und vielen anderen Sprachen.

Solche Begegnungen sind wertvoll. Denn im Alltag gibt es oft wenig Gelegenheit, sich wirklich kennenzulernen. An diesem Nachmittag war das anders. Menschen, die sich vorher nicht kannten, haben miteinander gelacht, sich beim Spiel geholfen und Geschichten ausgetauscht.

Für viele Geflüchtete sind solche Momente besonders wichtig. Sie zeigen: Du gehörst dazu. Du bist willkommen. Nicht nur als jemand, der Hilfe bekommt – sondern als Mensch, als Nachbar, als Mitspieler.

Der JRS möchte genau solche Räume schaffen: Orte, an denen Menschen einfach zusammen sein können. Der Vorplatz von St. Canisius war an diesem Tag genau so ein Ort.

Es war ein gelungener Nachmittag – und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Fotos: Martina Schneider
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